Viele Erinnerungen an das Fernsehen unserer Kindheit und Jugend sind uns lieb und teuer. An dieser Stelle möchten wir etwas über Ihre früheste Erinnerung an das Fernsehen erfahren - lassen Sie uns teilhaben...

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  Erinnerungen

Auch ich bin, obwohl Baujahr 55, von Anfang an mit dem Fernseher aufgewachsen. Ein Blaupunkt Bali mit Front- und Seitenlautsprechern und einer 43-cm-Bildröhre. Das Gerät war von meinen Eltern jedoch aus dem für mich erreichbaren Wohnzimmer in das Büro (sie hatten eine Drogerie) neben der Wohnung ausgelagert worden, so dass ich nicht d´ran konnte. Allerdings war mir schon mit 3 oder 4 Jahren Benutzung von Radio und Schallplattenspieler erlaubt; auch wenn ich zum Leidwesen meiner Mutter ihr so manche Schellackplatte zerbrach. Zunächst war das einzige, was ich von Fernsehen mitbekam, der "Internationale Frühschoppen" mit Werner Höfer. Natürlich habe ich mit vier Jahren die Inhalte noch nicht verstanden, aber das Mittagessen wurde am Sonntag in diesem wohnzimmerartigen Büro eingenommen, damit mein Vater dabei die Sendung verfolgen konnte. Meine späteren Erinnerungen waren dann die "Mumien-Familie" mit der Augsburger Puppenkiste (da spricht davon niemand), Kasperle-Übertragungen am Donnerstag Nachmittag (da wurde mir der Raum geöffnet), Bastelsendungen mit "Tante Erika", Turnen mit Adalbert Dickhut, Lassie mit Jeff und Porky, Rin-Tin-Tin und Fury. Filme, die ich gerne einmal wieder sehen würde. Auch Sprung aus den Wolken, Vater und seine Söhne, Vater ist der Beste und derartige in den Regionalprogrammen gesendete Serien sind mir in Erinnerung. Da ging es schon los, dass man mich, weil man im Geschäft beschäftigt war, vor dem Fernseher "abstellte", womit man mir eigentlich aber etwas gutes tun wollte. Eine Erinnerung: Die Lehrerin in der ersten Klasse Volksschule sagte zu uns Kindern, dass wir um sieben Uhr ins Bett gehören. Das sagte ich zu ihr, dass ich kurz vor acht Uhr noch die Reklame ansehen dürfte (dabei musste ich meinem Vater auch sagen, was wir von den beworbenen Waren im Geschäft hatten)und sie darauf: "Das kommt für Dich nicht mehr infrage." Ich habe das meinen Eltern erzählt und die sagten nur zu mir, dass das die Lehrerin nichts angehen würde, wann ich ins Bett gehe (war um acht Uhr). Aber zunächst mal soweit meine Erinnerungen. Eine Frage aber noch: Ich suche Folgen der 1984 ausgestrahlten Fernsehserie "Rummelplatzgeschichten". Wer damals schon einen Videorecorder (VHS) hatte und Folgen daraus hat, ich wäre für Hilfe sehr dankbar. Würde mir diese auf DVD überspielen. Gruß Werner


Werner <hof-55@email.de>
Hof/Saale, Deutschland
Beitrag vom 11.05.2009 08:37



  Ich schwelge gerade in Erinnerungen.....

...nachdem ich zufällig auf diese Seite gestoßen bin. Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Rede zum 50. Geburtstag die anfängt mit "Für alle die vor 1960 geboren sind..." Nun lese ich hier TV Highlights meiner Jugend. Teilweise hatte ich diese schon vergessen, aber jetzt beim durchlesen kommt die Erinnerung wieder. Ich denke heute noch gerne an die Sonntage, wo ich mich ums Geschirr abtrocknen gedrückt habe, weil "Pan Tau" kam. Der Mann der immer über die Krempe seiner Melone strich. Dann die "Geometer", die in dieser Serie vorkamen. Einfach wunderschöne Erinnerungen! Bei der Serie "Immer wenn er Pillen nahm" fällt mir mein Cousin ein, der damals wirklich glaubte, dass er fliegen kann, wenn er "Pillen" nimmt. Er schluckte damals eine Handvoll Traubenzucker und stand schon mit einem Fuß auf dem Balkongeländer, bewaffnet mit einem Schirm und wollte auch fliegen können. Meine Tante kam damals im letzten Moment dazu und konnte ihn von seinem Vorhaben abhalten. Hab diese nette Seite gleich unter meinen Favoriten abgelegt. Gruß Susanne


Susanne <specials@ich.ms>
Nähe Ludwigburg, Deutschland
Beitrag vom 11.08.2008 02:02



  Hallo Leute , Meine Erfahrungen mit dem Fernseher

1960 geboren erblickte ich mit 6 Jahren die sogenannte Elektronenstrahlröhre von Grundig ( also einen Schwarz-Weiß Fernseher ) in unserem Wohnzimmer. Zwei Räder an der Seite zur Kanaleistellung. ARD-ZDF und Südwest 3. Wobei das untere Rad dazu diente, den Kanal fein einzustellen. Vorne waren zwei Tasten nebeneinander, da stand VHF und UHF. Es war ein einschneidentes Erlebnis. Dieses Heiligtum war nun etwas größer als das darunterliegende Röhrenradio von Blaupunkt. Zu diesem Zeitpunkt war es unser Multimediazentrum. Stolz wie Oskar versuchte ich meinen Kumpels die Nase lang zu machen. Denn es war nicht selbstverständlich das jeder Haushalt ein solches High-Tech Gerät zu Hause hatte. Nur das Wohnzimmer war mir ohne Anwesenheit meiner Eltern abosut tabu. Nun wäre ich kein Kind gewesen, dieses magische Gerät trotz Heiligem Versprechen nicht doch, so bald es die Möglichkeit gab mit zitternden Händen einzuschalten. Da gab es nun " Tom Sawyer und Huckleberry Finn,- Pipi Langstrumpf, abends ab 17:00 Uhr die Serie UFO und Invasion von der Wega ( für letztere Beiden wäre ich gestorben ). Und stellte fest das wenn ich einen Teil davon sehen durfte, das es nichts Schlimmeres gab, als mittendrin mit dem Wortlaut : " Jetzt wirds Zeit " ins Bett geschickt zu werden. Das hat so wehgetan, dafür könnte ich meine Eltern heute noch entmündigen. Nun Veheiratet und mit zwei Töchtern. Jede hat TV- DVD-Player und PC mit Internet, habe ich bzw, meine Frau und ich es ermöglicht, das wir wenigstens unsere Sendungen sehen dürfen. Irgendwann war bei meinen Eltern er da--- Ein Farbfernseher und kaum zu glauben-- ein Videorecorder 2000. Fast so groß wie ein Esszimmertisch, aber Papa hat drei Teile von Kampfstern Galactica aufgenommen. Das gab schon Stress, aber ich habe die Filme mir so oft heimlich angesehen, das es mittlerweile schon Kult ist. Ich habe sie mir gekauft und mittlerweile sehe ich mir sie auch ab und zu an und kann nicht verstehen, wie ich so von dem Film gwprägt wurde. Es war eine geile Zeit und ich schaue mir heute noch Zukunftsfilme und auch Horrorfilme und nicht zuletzt überhaupt gute Filme, die mittlerweile wesentlich besser sind, gerne an. Nachteil der Geschichte : Unsere Kids kennen Computer, Handys und DVDs und verlernen das Spielen in der Natur. Sie sitzen zwar zusammen und schauen sich einen tollen Film an, aber das könnte einjeder alleine zu Hause auch tun. Das ist vielleicht eine Kritik an die Multi-Media-Gesellschaft. Vielleicht hat sich jemand wieder erkannt und kritisiert vielleicht auch, daß in dieser Generation Einiges verloren geht. Liebe Grüße Gerd


Gerd <Gerd-Grassmann@online.de>
Dichtelbach, Deutschland
Beitrag vom 08.08.2008 12:58



  Herrliche Kinderzeit......

ach ja war das als Kind schön-sich auf TV ohne nervige Werbung freuen zu können!!!Verlass war da auf mein Omchen Mütterlicherseits(was meine Mutter gar net gut fand*kicher*)-die rief mich immer vom spielen rein!Lassie,Skippi-das Buschkänguruh und Flipper-alles in Schwarz-Weiss;o)Time Machine durfte ich auch mit ihr sehen-obwohl ich dann ne Woche nur mit Licht an schlafen konnte;o)Stahlgewitter gabs auch noch...und später dann,Muppet-Show usw. Wie hiess dieser Hase mit dem Biddeeschöön noch? Mein absoluter Liebling...ach ja Cäsar war das,oder?! Gruß an Ohio-Frank-man sieht sich demnächst;o)


Markus Nickel <mohgler@gmx.de>
Gießen, Deutschland
Beitrag vom 17.12.2007 02:08



  Panik in New York

Kann mir jemand sagen, wann der Dinosauruerfilm "Panik in New York" Ende der 70er im Fernsehen lief? Das war meine allererste Erinnerung ans Fernsehschauen - auch wenn das nur an einem Schwarz-Weiss-Fernseher stattfand. Meine Erinnerung: Saurier zerstört Achterbahn, taucht hinter Leuchtturm auf. Habe mir mal den Film auf DVD besorgt um festzustellen, dass diese Szenen darin enthalten waren.


Jörg A. <joergar74@gmx.net>
Langen bei Bremerhaven, Niedersachsen
Beitrag vom 16.12.2007 06:28



  Waren das noch schöne Zeiten

Hallo liebe Fersehfreunde der 60`er Jahre! Waren das noch schöne Zeiten! Gutes Fernsehen, gute Storys, spannende Fernsehunterhaltung.Ich bin Jahrgang 57 und möchte euch folgende "nette" Geschichte erzählen. Meine absolute Lieblingssendung mitte der 60`er war zweifellos "Sprung aus den Wolken"! Ich habe keine Episode ausgelassen und in allen meinen Schulheften fanden sich bunte Zeichnungen von an Fallschirmen hängenden Menschen.Da zu dieser Zeit in der Eifel (meiner Heimat) recht häufig Manöver Amerikanischer Soldaten stattfanden,hatten wir Burschen nach Schule und Hausaufgaben natürlich den Wunsch, die "Amis" in den Wäldern der Eifel zu besuchen.Es gab viel zu sehen...Panzer, Jeeps und allerlei Gerät. Außerdem waren die jungen Soldaten sehr nett zu uns Jungen. Sie schenkten uns oft Kekse und Tee, den wir selbst auf dem Espitkocher zubereiten durften, Käse in olivgrünen Dosen oder Honigkuchen. Auch durften wir, ganz die "harten Männer", auch die Zigaretten rauchen, die uns die Boys aus Amerika schenkten. Eines Tages, ich kam am späten nachmittag nach einigen "Lucky strikes" nach Hause, empfing mich meine Mutter mit einer für mich sehr unverhofften und überraschenden Frage:"Willi, sag mal, hast Du im Wald geraucht"? Heute weiß ich, ich muß wohl die Farbe gewechselt haben. Wie konnte Sie das wissen? Oder war es nur eine Vermutung? Riechen konnte Sie es kaum, da ich vorsorglich einge Pfefferminz gelutscht hatte. "Nein Mutti,ich habe doch nicht geraucht! Wie kommst Du darauf? Sie schaute mich streng an. "Willi, sag bitte die Wahrheit"! Wenn nicht, kannst Du dir den Gang zum Fernseher sparen, dann fängt "Sprung aus den Wolken" heute nicht nur ohne dich an, es endet auch ohne dich"!! Dann ließ sie mich allein in der Küche sitzen. Ich war geschockt. Ich schaute voller Selbstzweifel auf unsere alte Küchenuhr, es war 16.30 Uhr. Allzu viel Zeit hatte ich nicht mehr. Ich weinte."Sprung aus den Wolken" ohne mich, eine grausame Vorstellung. Die Uhr tickte unerbittlich in Richtung "Sprung aus den Wolken",ohne Gnade, ohne Mitleid. Lügen half mir hier nicht mehr weiter. Ich ging ins Wohnzimmer zu meiner Mutter, schaute sie aus meinen verweinten Kinderaugen an und gab mein Fehlverhalten kleinlaut zu. Ich wollte eben umdrehen und in mein Zimmer verschwinden, da sagte meine Mutter:"Willi, ich weiß das du geraucht hast, der Manfred (ein Kumpel mit dem ich morgens in der Schule eine Rauferei hatte und der auch mit bei den Amis war)der war vorhin hier und hat dich verraten"! Mir schossen erneut die Tränen in die Augen, da hielt mich meine Mutter am Arm fest, schaute mich aus liebevollen Augen an und sagte: Schön mein Sohn, das du es vorhin zugegeben hast.Bitte lüg mich nie wieder an...und jetzt bleib hier bei mir. "Sprung aus den Wolken" fängt gleich an....."! Ich mußte wieder weinen. Ich habe diese Geschichte nie vergessen "Danke Mutti".....


Thelen Willi <thelenwilli@t-online.de>
Trier, Deutschland
Beitrag vom 07.06.2007 03:05



  Erste Fernseherlebnisse eines heute über 50jährigen

Ich falle (wie anscheinend jeder zweite) durch Zufall auf Eure Seite und ertappe mich dabei, wie ich nicht mehr von ihr loskomme. Ein dickes Lob für die geleistete Arbeit und vor allem für die Idee dazu. Auch ist es schon fast als ein Kuriosum zu bezeichnen, daß man die Fernsehprogramme (wenn auch noch lückenhaft) von vor über 50 Jahren nachblättern kann. Das habe ich getan und mich wieder an viele alte Bekannte erinnert: Unser erster Fernseher war ab September 1959 der Mittelpunkt der guten Stube, und da ich noch ein Dreikäsehoch war, durfte ich - was einer Folter glich - vorest nur Kinderfernsehen schauen - und zwar das aus der DDR (wir wohnten im Nordosten, wo es nur ein Programm gab). So habe ich die Geburtsstunde des Sandmännchens im Herbst 59 miterlebt.Die Wochenenden sahen wir Sonntags früh um 10 Bahnhof Puppenstadt oder Flax und Krümel. Am Tag zuvor nachmittags um 4 war Meiaster Nadelöhr angesagt, der dann später auf den Sonntag rutschte. Den Spielfilm für die größeren Kinder gab es bei Professor Flimmrich. Wenn man ganz artig war, durfte man als Steppke Sonnabend abend "in Familie" gucken. Da gab es fast immer sogenannte bunte Sendungen. Ich erinnere mich an Spielshows (die hießen damals aber noch nicht so) wie "Was darfs denn sein fragt Wolfgang Brandenstein", "Ob das was wird" mit Horst Lehn oder "Da lacht der Bär",den Vorgänger des viel späteren Kessel Buntes. Auch waren die Ponesky-Überraschungs-Shows sehr gern gesehen. Am Sonntag nachmittag (etwa gegen 5) kam immer ein Spielfilm, den die ganze Familie gerne sah. Die ersten Jahre (wie gesagt ab 1959) war unser Wohnzimmer während der - heute würde man sagen: Highlights immer "ausverkauft", d.h., die Nachbarn machten es sich vor unserem Fernseher bequem. Nicht selten waren es an die 8-10 Personen, das vor allem während der Friedensfahrtübertragung im Mai. So wurde unser Täve der erste TV-Held für uns. Das waren die ersten Fernsehjahre für mich, - beinahe, des neuen Mediums wegen, als aufregend zu bezeichnen, und das alles bei nur einem Programm.Heute haben wir zig Programme, aber nicht mehr die Euphorie der frühen Jahre. Ein neues Zeitalter kam mit dem Farbfersehen, aber das wäre wieder ein neues Kapitel...


Horst <howijo@aol.moc>



  Das erste Mal Fernsehen....

...guckte ich Mitte der 70er Jahre, zu Kindergartenzeiten. Ich kann mich an Sachen wie z.B. „Die Sendung mit der Maus“, „Rappelkiste“, „Das feuerrote Spielmobil“ und Barbapapa erinnern. Regelmäßig sah ich natürlich auch die „Sesamstraße“, damals noch ohne Samson und Tiffi. An Aktuelles kann ich mich erst zum Ende der 70er erinnern, mit der Schleierentführung oder in Italien, die Ermordung von Aldo Moro. Seit 1980 durfte ich dann auch mehr fernsehen und es kamen Serien wie „Auf Achse“, „Soko 5113“ oder die Freitagskrimis und Aktenzeichen XY dazu. DIE Straßenfeger waren dann allerdings „Löwenzahn“, „Muppet Show“ und das gute alte „1, 2 oder 3“ mir Michael Schanze! Übrigens fand meine Fernsehwelt bis 1983 in s/w statt, da wir in diesem Jahr erst einen Farbfernseher bekamen!


Martin
Köln



  Meine erste Fernseherinnerung...

...geht ins Kleinkindalter zurück, November 1962. Ich erinnere mich nur, dass ich in den Verpackungskarton des Gerätes gekrochen bin, der auf dem Flur stand und das erste Bild, das der Fernseher zeigte, einen Hund, einen alten amerikanischen Pritschenwagen und einen größeren Jungen mit Familie, natürlich Lassie aber damals noch nicht mit Timmy sondern mit Jeff und einem älteren Onkel oder Opa (Ben?). Wie so viele, die an dieser Stelle ihre Erinnnerungen hinterlassen habe ich natürlich auch Daktari, Enterprise oder Flipper gesehen oder in der Kinderstunde Peter Rene Körner, der mit Kasperl und Wuschel(?) Märchen auf Omas Dachboden erzählte mit seiner tollen Stimme. Minimax oder Renn, Buddy, renn ("Ich weiß über Klein- Hühnchen Bescheid und das Syndikat!!") sind mir auch noch sehr gegenwärtig oder Immer wenn er Pillen nahm. Da weiß ich noch so ungefähr das "Gedicht" im Vorspann: Ein Chemiker um die Natur zu verbiegen wollte schlichthinweg den Schnupfen besiegen. Er quirrlte, rührte und mixte und erfand eine Pille - aber eine verflixte: Denn ein Schäfchen, das die Pille schluckte, sich gleich darauf zum Löwen entpuppte. Nun, Menschen schien sie nicht empfänglich. Die Pille machte sie eher kränklich. Mit Computern groß und klug suchte man einen, der sie vertrug. Man brauchte Tage, bis man ihn endlich fand: Stanley Beamish war der einzige im Land. Stanley Beamish, dieses kleine Gnom, die Pille machte ihn zum Phantom. Er konnte wie ein Adler fliegen und jeden Bösewicht besiegen. Denn seine große Stunde kam immer wenn er Pillen nahm Ich hoffe der Beitrag war nicht zu lang und macht ein bisschen Freude.
Gruß, Gerd Michael Kullik


Gerd Michael Kullik
Großwallstadt



  Je länger ich hier lese, ...

...desto mehr fällt mir auch (Jg. 72) wieder ein obwohl meine Mutter immer versucht hat, den Fernsehkonsum massvoll zu gestalten. Meine ersten Erinnerungen sind die Vorabendkinderprogramme wie Speedy Gonzales, Paulchen Panther oder Es war einmal...der Mensch. Habe ich alles schon ewig nicht mehr geshen. Toll fand ich auch die DUDU Filme mit dem "Käfer" (ein nach jetzigem Empfinden wohl recht billiger Abklatsch der Herbie Klassiker..) die öfters im Sommerferienprogramm liefen. Dalli Dalli fand ich damals toll und beim "Großen Preis" mit Wim Thoelke durfte ich immer noch kurz wieder aus dem Bett kommen, wenn "Wum und Wendelin" gelaufen ist... Als dann später "Ein Colt für alle Fälle" kam, haben wir uns immer mit alten Fahrrädern, Dreirädern oder sonstigem waghalsig in den Graben gestürzt und Stuntszenen simuliert. Auch meine Matchboxautosammlung musste aufgrund dieser Serie sehr leiden um die Autos so schön zu zerbeulen oder ausbrennen zu lassen. Gibt es eigentlich noch Ute, Schnute und Kasimir im Ersten als Werbeunterbrecher?? War schon schön... Gruß, Christian


Christian
Bonn, Deutschland, NRW



  Schöne Erinnerungen...

...an meine Kinder-Fernsehzeit gibt es etliche, aber einige sind besonders haften geblieben. Im Juli 1974 wurde Deutschland Fußballweltmeister gegen Holland (2:1), da war ich sieben und ich kann mich sehr gut an diesen wunderschönen, sonnigen Sommertag erinnern. Als kleiner Junge sah ich einmal ganz verstohlen "papermoon", jenen wunderbaren Film mit Ryan o'Neal und dessen Tochter Tatum, die für ihre allererste Kinderrolle den Oscar einheimste. Meine Oma war am Bügeln und ich schlief - angeblich - im Wohnzimmer auf dem Sofa neben ihr. Ich hatte aber ständig die Augen einen winzigen Spalt auf und habe den kompletten Film, der recht spät an einem Samstag lief, gesehen; deshalb liebe ich ihn auch heute noch. In den späten Siebzigern, frühen Achtzigern hatte man drei Programme (ARD, ZDF und das Dritte), mit etwas Glück auch eine Antenne auf dem Dach und im Süden der Republik ORF 1 und ORF 2, was toll war, weil es auf ORF 1 um 10.30 Uhr morgens das so genannte Schichtarbeiterprogramm gab, ich erinnere mich hier vor allem an Filme mit Jerry Lewis und Dean Martin. Für den Bundesligafußball war die ARD-Sportschau zuständig, samstags um 18 Uhr im Ersten. Zeitgleich lief im ZDF "Kung Fu" mit David Carradine und dem bekannten "Kung Fu Fighting"-Song vorneweg. Ein guter Sendeplatz beim ZDF war damals 19.30 Uhr. Da liefen Miss Marple-Filme mit Margareth Rutherford und wechselweise "Der große Preis" mit Wim Thoelke oder "Dalli Dalli" mit Hans Rosenthal, Pflichttermin für die ganze Familie. Eine Fernbedienung hatte man erst später, man brauchte aber auch noch keine.
Da es nur wenige Programme gab, wählte man eines davon, schaute einen Film oder eine Quizshow und musste erst eineinhalb Stunden später wieder aufstehen, um um- oder auszuschalten. Die regionalen ARD-Sender hatten um 18.20 Uhr ihr eigenes Fenster, dort wurden werktags Regionalnachrichten und Serien ausgestrahlt. Meine Lieblingsserie war "Reich und arm" mit Peter Strauss, Nick Nolte, Kay Lenz und anderen. Ohne Werbeunterbrechungen, Vor- und Nachspann komplett, ohne dass irgendein Narr hinein quatscht, wunderbar. Musikvideos kannte man noch nicht. Ende der Siebziger startete der damals noch blutjunge Thomas Gottschalk im Nachmittagsprogramm der ARD seine "Szene" ("Szene '77", usw.) und stellte dort Newcomer und alte Bekannte vor, begleitet vom schrägen Anthony Powell (das war glaube ich auch der Produzent). Gottschalk gab's außerdem täglich im Radioprogramm des Bayerischen Rundfunks, auf B3, mit "Pop nach acht" - täglich von acht bis neun sendete Thomas Gottschalk, hatte Smokie, Status Quo, Thomas Ohrner (der nicht nur Timm Thaler spielte, sondern sich auch als Sänger versuchte) und Co. zu Gast. Im Fernsehen ging's los mit der Szene, danach kamen erst in den dritten, später im erstsen Programm die "Telespiele" - der Rest ist Geschichte. Ach, es gäbe noch vieles zu erzählen, ich erinnere mich sehr gern an die frühe Fernseh- und auch Radiozeit. Man hatte nur wenige Programme, aber die Vielfalt war wesentlich größere als heute, komisch. Die Klassiker von damals sind auch die Klassiker von heute: Michel aus Lönneberga zum Beispiel, der lief früher oft am Samstagnachmittag. Noch heute bleibe ich am Fernseher kleben, wenn die Wiederholungen laufen. Danke für die tolle Website und weiterhin viel Erfolg damit.
Schönes Schwelgen in noch schöneren Erinnerungen wünscht


Uwe



  Am weitesten zurück...

...kann ich mich erinnern an die 1. Mondlandung 1968, ich war damals 7 Jahre alt. Ich saß vor einem alten Schwarzweißfernseher mit Drehknöpfen. Es war eines meiner eindrucksvollsten Erlebnise zur damaligen Zeit. Die Bilder waren damals noch gegenüber heute von schlecht er Qualität aber ich erinnere mich gerne zurück an das alte Fernsehprogramm in den 70 er und 80 er Jahren. Heute werden wir überflutet mit Informationen und Müll. Wie schön waren damals die ersten Kinderfilme, noch unter Testprogrammen am Nachmittag, wie z.B. Flipper, auch wenn sie öfter wiederholt wurden. Wer kennt noch Zebulon? Durnikudi durnikuda Zebulon ist wieder da. Wenn ich das nochmal sehen könnte hihi. Schön das es noch solche Internetseiten gibt. Es hilft mir dabei mich an solch manche Erlebnise zu erinnern. Danke!


Webmaster <webmaster@juergenmayerl.de>
Schweinfurt, Deutschland



  Es muss von meinen Erinnerungen her,

...das Jahr 1975 gewesen sein. Es geht hier um Wiedererkennung einer Sendung, welche weiss ich nicht. Ich hoffe jemand von euch erkennt sie, bzw, hat zufällig damals auch vor dem TV gesessen. Es war Nachmittags, so zwischen 13-16 Uhr, meine ich. Weill natürlich, ein Sender alles noch finden kann, wenn der Sendeanstalt ein Sendedatum, Zeitpunkt bekannt ist. Es gab ARD, ZDF, und ein Drittes. Es könnte Freitag oder Samstag oder Sonntag gewesen sein, nach meiner Meinung. Ich bin hier in München, es war eine Sendung, mit mehreren Berichten. Ich sitze da, und bemerke das es um ein Fussballspiel geht, alles in schwarz-weiss. Bloss ein unterschied, zu meinetwegen einem Sportschau-Fussball bericht, ist das bei diesem Spiel, ein Teil der Spieler, nicht in gewöhnlicher Uniform, in Jerseys, und Trikots spielen, sondern mit Gentleman Anzügen, also mit Hihats, mit Schlipsen, eben ganzen Anzügen, evtl noch mit mit den dazugehörigen Stöcken. Wer kann in Bildern denken, kann sich daran erinnern, und weiss in welcher Sendung das gewesen sein kann ? Der Bericht vielleicht so 10 minuten lang. - Vielen Dank wenn euch dazu was einfällt. Thomas T in münchen. p.s. vielleicht wurde das Teil ja irgendwo anders gesehen, noch mal gesendet. Who knows ?


thomas t. <tom.me@gmx.net>
münchen, bavaria



  Hallo, erstmal finde ich diese Seite spitze.

Es ist schon interessant, welchen Stellenwert das Fernsehen einnimmt. Wie die meisten hier in Erinnerungen der bewegten Bilder schwelgen zeigt die hohe Verbundeheit mit den Medien ziemlich gut. Ich bin Baujahr 79 und somit einer der jüngeren hier. Seit über einem Jahr besitze ich keinen Fernseher mehr, da mir die Überflutung von Pessimissmus, Konsum und Flachheit auf die Nerven geht. Als Kind war das noch anders und deshalb teile ich auch gerne meine Erinnerungen an die gute "alte" Fernsehzeit. Ich kann mich noch sehr gut an die gelbe Wurst erinnern, die mit wahnsinniger Geschwindigkeit über den Bildschirm gesaust ist und heute wahrscheinlich im Verdacht stehen würde Epilepsie auszulösen. Ihr Name war Zini und ihre Heimat Spass am Dienstag. Ich habe keine Folge von Dangermouse verpasst. Und wenn mich jemand davon abhalten wollte, dann gab es ein dezentes "Schnauze, Lübcke". Die Rappelkiste durfte ich ebenfalls nicht verpassen. Wahrscheinlich verdanke ich dieser Sendung heute TAZ Leser und Ex-Juso zu sein. Mein Hang zu den Nachbarn aus Flachlandtirol, besser als Wohnwagenbrigade bekannt, stammt wohl von der feschen Käseverkäuferin Frau Antje. Natürlich dürfte auch ein gewisser sommeranbetender Schlagersänger und Entertainer mit dem Hang zur (verflixten) Sieben seinen Teil dazu beigetragen haben. Ach ja (seufz), wo Leute heute in Containern hausen oder mit quakender Stimme über die Bühne eiern müssen um Quoten zu bringen, war damals noch Unterhaltung von Format geboten. Die Sportschau zeigte noch Fussball, keine nasebohrenden Trainer die fertig mit ehebrechenden, alkoholkranken Spielern im Minirock hatten. Die Sexualität bestand aus Klimbim, Peter Steiner als geilem Almöi oder der X-ten Wiederholung wissenschaftlich fundierter Berichte über das Leben von Schülerinnen kurz vorm Abi. Natürlich wurde sich solches Wissen heimlich angeeignet :). Heute braucht man nur vorm Fernseher einzuschlafen um mit einem "Ruf mich an" in die nackte Realität zurück geholt zu werden. Ich werde mich sicherlich nochmal melden. Aber würde ich jetzt nicht abbrechen, sässe ich Morgen noch hier.


chris <christian@night-watcher.de>
Nürnberg, Franken



  Hallo, ich bin mit Jahrgang 1940...

...anscheinend der Älteste, der sich hier zu Wort meldet. Mein eigener Fernsehkonsum begann etwa 1956, als meine Eltern sich einen Fernseher leisten konnten. Die Tagesschau gehörte damals zum Familienprogramm, mit selbstverständlich männlicher Sprechern und endlosem Hin- und Herschalten (manchmal auch vergeblich) zwischen den verschiedenen Landesstudios zum Einspielen von Filmbeiträgen. Übertragungen vom Eiskunstlauf mit Heinz Maegerlein liebte vor allem meine Mutter, ebenso wie den "Blauen Bock" mit Otto Höpfner. Mir gefielen damals die musikalischen volkstümlich ausgewählten Beiträge, von guten Solisten dargeboten, ganz anders als das, was heute als "Volksmusik" gesendet wird. Höpfner selber wirkte nach damaligen Maßstäben etwas "frivol", kam aber damit bei jung und alt gut an. Er verschwand dann ganz plotzlich in der Versenkung - von einem Tag zum anderen. Warum, konnte ich nie erfahren. Sein Nachfolger Heinz Schenk führte die Sendung danach noch Jahrzehnte weiter, gegenüber dem Charmeur Höpfner wirkte er auf mich etwas hölzern. Was gab es noch in der Frühzeit? Echte Fernsehspiele, live gesendet. Playback wurde damals von der Programmzeitschrift "Hör Zu" kampagnenartig geschmäht. - Die Vorabendserie "Vater ist der Beste", das zahme Wildpferd "Fury", die Detektive von "SeventySeven Sunset Strip" (war dabei nicht auch der lispelnde Cookie (von Hans Clarin synchronisiert)?


Jürgen Barsuhn <jw.barsuhn@t-online.de>
Bielefeld, Deutschland



  hallo...

... ich bin wirklich sehr begeistert über diese Seite hier. Ich bin zwar erst 22 (Baujahr 1980) aber ich habe noch sehr viele gute erinnerungen an die anfangszeit von RTL. wir hatten damals an weihnachten 1983 schon ne RTL antenne bekommen, und somit waren wir zuhause RTL gugger der ersten stunde (ich glaub am 03.01.84 gings los). ich war und bin ein großer fan dieser anfangszeit des privatfernsehens, da die leute damals viel natürlicher und publikumsnah waren. das programm aus dem wohnzimmer fand ich echt klasse und hab noch viele gute erinnerungen daran. zuhause hab ich viele video2000 kassetten aus dieser zeit, leider nur mit filmen. ich suche daher auch aufnahmen von zwischen den filmen. ebenso bin ich großer fan von den ganzen shows die es damals gab und man sollte sie auf jeden fall wiederholen (z.b dalli dalli, auf los gehts los usw.) jeder müll wird heute wiederholt, aber ich denke es geht vielen wie mir die sowas auch gern mal wieder sehen würden. so jetzt hab ich genug geschrieben! weiter so mit der tollen seite hier!!! liebe grüße michael


Michael <roterblitz1980@t-online.de>
Eppelborn, Saarland



  Ich bin Jahrgang 64...

...und wir hatten so ab Ende der 60ger einen Fernseher. Eine meine frühsten Erinnerungen ist "Wir warten aufs Christkind". Dann wurde der Fernseher aus dem Wohnzimmer geschleppt (damit unsere Eltern in Ruhe alles vorbereiten konnten) und mein Vater versuchte mit irgendeinem Metall-Küchengerät als Antenne den Sender klar zu kriegen. Und dann sassen wir Kinder alle super aufgeregt vor dem Bildschirm und im Fernsehen gab es Rudolf Rotnase, das Rentier vom Weihnachtsmann (den Namen habe ich nie vergessen). Später dann waren die Vorabendserien Kult, "Tarzan" mit Ron Eli, "Arpad der Zigeuner", "Männerwirtschaft", "Minimax". Und die ersten Horror-Gruselerlebnisse mit "SRI", einer ziemlich schrägen, japanischen Serie. Insgesamt viel draußen gespielt und wenig geguckt, aber das was lief, war klasse. Heute scheint ja wirklich eher das Gegenteil der Fall zu sein.


Jutta



  Interessante Erinnerung meiner Oma...

Kann mich an eine kuriose Geschichte meiner Oma erinnern. Nach der Einführung des Farbfernsehens klingelte ein Trickbetrüger an ihrer Haustür, der ihr eine Klarsichtfolie verkaufen wollte, die man über den Bildschirm eines herkömmlichen Schwarzweißfernsehers kleben sollte, um ein Farbbild zu erzielen. Sie fiel natürlich nicht darauf herein und wimmelte den dubiosen Herren wieder ab. Im Gegensatz zu ihrer Schwägerin, die sich in der Tat diese Wunderfolie andrehen ließ und über das ausbleibende Resultat sehr enttäuscht war.


Jan-Eric Loebe <webmaster@deutscher-tonfilm.de>
Berlin



  Hallo!

Mein erstes Fernseherlebnis, war glaube ich 1979 Timm Thaler. Ich war damals ungefähr fünf Jahre alt. Ich fand die Serie irgendwie unheimlich und hatte immer ein bißchen Angst, dass irgendwann ein Mann wie der Baron vorbeikommen würde und auch mir das Lachen klauen würde.


Ingo
Nordhorn, Deutschland



  Meine ersten TV-Erinnerungen...

...sind Sonntag nachmittag zu "Annaoma" zu gehen und s/w Flipper und Lassie gucken. Klasse war natürlich auch Professor Flimmerich oder s. ä. im DDR TV am Samstag nachmittag. Da gabs mal einen Film mit der Mondsonde Lunochod? , ein anderer ging um Kinder die in die Dinoära versetzt wurden. Ganz groß waren natürlich auch Apollostarts (ich wollte natürlich "Mondsteiger" werden!) und v.a. Boxen ! Mehrfach durfte ich mit meinem Opa nachts aufstehen und die Ali Kämpfe ansehen, Rumble In The Jungle, Thriller in Manila, ich war dabei ! Klasse, obwohl nur zwei, drei Folgen gesehen war auch Speedracer, eine frühe japanische Zeichentrickserie, die mich mächtig beeindruckt hat, obwohl ich eigentlich nicht weiss, was daran so toll war, mittlerweile bin ich dank net schlauer. Dann war Wickíe das nächste Highlight, Enterprise hab ich auch von Anfang an mitgekriegt, das war glaub ich im Sommer 72, die Folge wo die Enterprise in die Vergangenheit auf der Erde gelangt und USAF Piloten versuchen die abzuchecken, hab ich auch noch als ViewMaster-Scheibe!


Jörg Lange <torped@surfeu.de>
Wilhelmshaven, Deutschland



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